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Dr. Georg C. Bezard - Oberarzt für Unfallchirurgie . Sport-, Kinder- und Alterstraumatologie sowie Sportorthopädie. Privatarzt/Wahlarzt
Macht die Abnehmspritze glücklos?
Viele Patienten äußern vor der Therapie mit GLP-1-Agonisten dieselbe Sorge: Verliere ich mit dem Hunger auch die Freude am Leben? Die Vorstellung dahinter: Das Medikament schaltet das Belohnungssystem einfach ab.
Die Daten zeigen ein anderes Bild. Eine aktuelle Studie zur Wirkung von Semaglutid auf die dopaminerge Signalübertragung im ventralen Tegmentum zeigt: Das Medikament reduziert den Appetit, steigert dabei aber die Dopamin-Antwort auf Belohnungsreize in der Erwartungsphase. GLP-1-Rezeptoren sitzen nicht direkt auf den Dopamin-Neuronen. Sie modulieren vorgeschaltete Schaltkreise im mesolimbischen System, jenem Netzwerk, das jede Form von Verlangen reguliert, nicht nur Hunger.
Das passt zu Beobachtungen aus der Suchtmedizin. In Registerdaten mit hunderttausenden Patienten sinkt unter GLP-1-Therapie das Risiko für Alkoholintoxikationen und Opioidüberdosierungen deutlich. Der Mechanismus scheint identisch: gedämpftes Craving, unabhängig vom Objekt des Verlangens.
Auch in meiner Praxis sehe ich ein ähnliches Muster. Patienten füllen die entstehende Lücke selten mit Leere. Sie füllen sie um. Sport, neue Routinen, soziale Aktivitäten übernehmen den Platz, den früher das Essen eingenommen hat. Keine Ausschaltung des Belohnungssystems, sondern eine Verschiebung. Eine Art Dopamin-Substitution.
Individuelle Verläufe unterscheiden sich, und Begleitung durch Bewegungstherapie bleibt wichtig. Die pauschale Angst vor einem emotionalen Nullpunkt hält der aktuellen Evidenz jedoch nicht stand.
Spitzensportler vollbringen Weltklasse Leistungen. Doch werden hier Weltklasse Leistungen vollbracht? Wenn man die Gefährlichkeit der Umgebung ausblendet bleiben eigentlich mäßige Sprünge übrig die wir uns möglicherweise gar nicht anschauen würden wenn sie in einer gesicherten Turnhalle stattfinden würden. Sicherlich noch immer toll aber bei weitem nicht so anziehend wie das mögliche Verletzung Potenzial der Person.
Für alle Parkour Liebhaber , Es tut mir leid dass ich ausspreche was sich sonst keiner antut. Ich bin nicht eure Mama die immer klatscht. 😉🤙
Stammzelltherapie ist sehr einfach und komplikationslos durchzuführen. Jeder kann das lernen. Die Firmen fördern die Ausbildung sogar. Das Risiko ist gering. Die Maschine muss man einmal kaufen. Bei 1000 € pro Behandlung ist sie schnell wieder drinnen. Wenn man das als Arzt nicht macht liegt es nicht daran dass man es nicht kann. Es liegt daran dass man es nicht will. Und die große Mehrheit der Ärzte bieten es nicht an , weil sie es nicht machen wollen
Stammzellen sind ein spannendes Forschungsgebiet. Nur leider wenn sie am Menschen angewandt sind die Effekte nur sehr gering bis gar nicht nachweisbar. Man spricht von möglich positiven Effekten. Möglich positiv ist auch ein Spaziergang im Wald und eine Banane. Nur halt ein bisschen günstiger. Und so sieht das ein Großteil der Orthopäden und vor allem Unfall Chirurgen.
Knie Schulter Abnehmspritze
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Alles zum Thema Prostata. Die Fingeruntersuchung ist Geschichte. Urologe über PSA, Krebs & neue Therapien.
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Die Atem im Spritze ist kein Spielzeug sondern ein Medikament. Daher sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber es ist ein absoluter GameChanger in der Medizin. Ich würde sagen einer der größten Entdeckungen und Erfindungen die in den letzten Jahren in der Medizin gemacht worden sind weil sie ein Problem lösen dass eine schleichende Pandemie geworden ist. Übergewicht. Natürlich in einer perfekten Welt würden wir die Lebensmittelindustrie regulieren und alle Menschen hätten genug Zeit und Geld sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Ist halt nicht so. Ich bin immer wieder erstaunt dass Kassandra in neuen Gesichtern auftaucht und Menschen davon ab haltet die schwer gesundheitliche Probleme haben einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Vor allem wenn diese dünn sind und nie ein Übergewicht Problem hatten, empfehle ich eher zu schweigen als zu reden.
Das eigentliche Problem der Kniespritze ist nicht die Spritze. Es ist die Zeit.
Hyaluronsäure, PRP, Kortison: Über die Wirksamkeit wird viel diskutiert, die Datenlage ist ernüchternd. Hyaluronsäure bleibt unterhalb klinischer Relevanz, PRP schneidet nicht besser ab als Kochsalzlösung, Kortison hilft nur kurzfristig und kann bei wiederholter Gabe den Knorpelabbau beschleunigen.
Doch selbst wenn eine Spritze hilft: Was passiert in der Zwischenzeit?
Aus einer Spritzenserie werden sechs Monate. Aus sechs Monaten werden zwei Jahre. In dieser Zeit baut die Muskulatur ab, die Belastbarkeit sinkt, und die Aktivität, die dein Leben strukturiert hat, verschwindet schleichend. Das Knie wird nicht besser. Das Leben wird kleiner.
Niemand wünscht sich eine Prothese. Das ist verständlich. Die Entscheidung dafür hängt aber nicht allein am Röntgenbild. Sie hängt davon ab, was dir verloren geht.
Zwei Menschen mit identischem Knie können zu völlig unterschiedlichen Entscheidungen kommen. Und beide können richtig liegen.
Der Unterschied ist nicht das Knie. Es ist das Leben, das darüber liegt.
Was die Evidenz tatsächlich stützt: Gezieltes Kräftigungstraining und gegebenenfalls Gewichtsreduktion bilden laut internationalen Leitlinien die Basis der Arthrosetherapie. Wurden diese Maßnahmen konsequent umgesetzt und die Einschränkung bleibt, verdient die Frage nach dem nächsten Schritt eine ehrliche Antwort.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wie lange kann ich die Operation hinauszögern? Sondern: Was bin ich bereit, dafür aufzugeben?
Nicht jede Studie verdient dein Vertrauen. Viele Menschen lesen eine Überschrift, teilen den Artikel und übernehmen die Aussage als Fakt. Das ist gefährlich, denn die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten variiert enorm.
Drei Fragen solltest du dir bei jeder Studie stellen:
Wer hat die Studie finanziert? Fördermittel von Herstellern oder Interessengruppen führen nachweislich häufiger zu Ergebnissen im Sinne des Geldgebers. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Daten falsch sind, aber es rechtfertigt einen kritischeren Blick.
Gibt es eine Kontrollgruppe? Ohne Vergleichsgruppe lässt sich ein beobachteter Effekt nicht von natürlichem Heilungsverlauf, Placeboeffekt oder Zufall unterscheiden. Eine randomisierte, kontrollierte Studie ist der Goldstandard, weil sie diese Störfaktoren minimiert.
Wo wurde die Studie veröffentlicht? Ein Fachjournal mit Peer Review bedeutet, dass unabhängige Experten die Methodik geprüft haben. Preprints, Pressemitteilungen oder Blogbeiträge ohne diesen Prozess sind mit Vorsicht zu behandeln.
Weitere Warnsignale sind kleine Stichprobengrößen, kurze Nachbeobachtungszeiträume und fehlende Verblindung. Auch die Unterscheidung zwischen Korrelation und Kausalität ist entscheidend. Zwei Faktoren können zusammen auftreten, ohne dass der eine den anderen verursacht.
Bevor du eine medizinische Entscheidung auf eine einzelne Studie stützt, prüfe die Quelle. Deine Gesundheit verdient fundierte Informationen statt Marketing.
Dieses Video ist eine bewusst, überzeichnet Satire auf ein wichtiges Gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen 😉
Link: https://vist.ly/5jsyt
Warum schützen 20 Ejakulationen pro Monat vor Prostatakrebs? Warum geht am Pissoir nichts mehr, sobald jemand hinter dir steht? Und warum gab es nie eine bessere Zeit, als Mann älter zu werden?
Dr. Markus Margreiter ist Urologe und Facharzt für Männergesundheit, ausgebildet in Wien, New York und an der Johns Hopkins University bei Patrick Walsh, dem Erfinder der nervenerhaltenden Prostataoperation.
In dieser Morgenbesprechung räumen wir mit der größten Angst der Männer auf: Die Fingeruntersuchung ist bei der Routinekontrolle Geschichte. Wir sprechen darüber, warum die Prostata überhaupt wächst, was Stress und langes Sitzen damit zu tun haben und warum manche Männer nach der Pension plötzlich eine kleinere Prostata haben.
Das ist kein Angst-Gespräch, sondern ein ehrlicher und überraschend beruhigender Blick auf ein Organ, dem jeder Mann täglich dankbar sein müsste, denn ohne die Prostata gäbe es uns nicht.
In dieser Episode erfährst du:
Warum die rektale Untersuchung bei der Vorsorge nicht mehr Standard ist
Was der PSA-Wert wirklich aussagt und warum Deutschland ihn nicht zahlt, Österreich schon
Ab welchem Alter du zur Früherkennung gehen solltest
Warum Stress die Prostata wachsen lassen kann
Der Pissoir-Trick: Warum die richtige Atmung alles entspannt
Kügelchen, die die Prostata aushungern, Wasserdampf, der sie verkocht, und ein Ballon, der sie aufdehnt, ganz ohne Skalpell
Prostatakrebs heute: aktive Überwachung, Da-Vinci-Roboter, CyberKnife und fokale Therapie
Warum Früherkennung dein wichtigstes Werkzeug ist
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